Wohngebiet Großzschachwitz

Großzschachwitz

Großzschachwitz ist ein Stadtteil von Dresden. Er liegt südöstlich des Stadtzentrums und an der Stadtgrenze zu Heidenau.

1350 erstmals erwähnt als Schachwicz, tauchte 1791 der noch heute benutzte Name Großzschachwitz auf.

Wie alle Gemeinden an der Pirnaer Landstraße wurde der Ort in Kriegszeiten völlig verwüstet, zuletzt im Zusammenhang mit der Schlacht von Dresden 1813. Bauern und Häusler bauten den Ort bis in das 19. Jahrhundert immer wieder auf. 1840 trat die Gemeinde in einen Schulverband mit Kleinzschachwitz ein, 1897 in eine beiderseitige Kirchengemeinde. 1890 konnte die Gemeinde nur etwa 1/3 der Einwohnerzahl von Kleinzschachwitz ausweisen, entwickelte sich dann aber um die Jahrhundertwende zu einem stark bevölkerten Arbeiterwohnort. 1898 erhielt Großzschachwitz eine eigene Schule (92. Grundschule "An der Aue"). Um 1910, als Kleinzschachwitz nach Dresden eingemeindet wurde, schlossen sich Großzschachwitz, Meußlitz und Sporbitz zu der Gemeinde Zschachwitz  zusammen, die 1950 nach Dresden eingemeindet wurde. Ab 1971 wurde das Plattenbaugebiet »Rathener Straße« erbaut.

Bei den Grundstücken handelt es sich um eine ruhige Stadtrandsiedlung der Jahrhundertwende mit 2 – 3-geschossiger Bebauung. Die Gebäude sind teilweise saniert. Das Wohngebiet ist großzügig durchgrünt und aufgelockert bebaut.

Bei den Wohnungen handelt es sich im Wesentlichen um 2- und 3-Raumwohnungen. In naher Umgebung befinden sich Einkaufseinrichtungen, eine Schule und medizinische Versorgungsmöglichkeiten.

Die Anbindung an den ÖPNV mit Bus, Bahn und S-Bahn ist optimal.