1912 - Die Ausweitung der StĂ€dte durch die zunehmende Industrialisierung und die damit steigende Wohnungsnot in Deutschland fördert die GrĂŒndung und Vergrösserung der Baugenossenschaften. Zur Jahreswende 1911/12 wurden folgende Genossenschaften gegrĂŒndet: Dobritzer Spar- und Bauverein, Spar- und Bauverein Laubegast, Baugenossenschaft zu Leuben. Sie bilden die VorlĂ€ufer der heutigen GemeinnĂŒtzigen Wohnungsbau-Genossenschaft Dresden-Ost e.G..

1914 - Paul Hahn, MitbegrĂŒnder des Spar- und Bauverein Laubegast, ist seit 1914 im Vorstand und wird von 1924 bis 1933 hauptamtlicher GeschĂ€ftsfĂŒhrer.

1929 - Weltwirtschaftskrise. Die BautÀtigkeit muss unterbrochen werden und bleibt unterbrochen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

1933 - In allen Genossenschaften werden politisch missliebige Personen in Vorstand und GeschÀftsleitung durch Vertreter des NS-Regimes ersetzt. Das Eigentum der Genossenschaften bleibt aber unangetastet.

1945 - Von ca. 222.000 Genossenschaftswohnungen in Dresden sind ca. 75.000 total zerstört und ca. 100.000 schwer bis leicht beschÀdigt.

1950 - Die genossenschaftliche Arbeit wird wieder aufgenommen. Den 11 in Dresden existierenden Genossenschaften wird nahegelegt den Begriff der GemeinnĂŒtzigkeit in den Firmennamen aufzunehmen.

1950 - Das seit 1889 bestehende Genossenschaftsgesetz wird durch ein Musterstatut ersetzt.

1978 - Die drei Genossenschaften Dobritz, Leuben und Laubegast fusionieren zur GWG Dresden-Ost.

1990 - Nicht nur die Mietpreise, noch im Deutschen Reich festgelegt und bisher gĂŒltig, mĂŒssen den neuen Bedingungen angepasst werden.

1994 - Die Genossenschaft ist jetzt EigentĂŒmer all ihrer GrundstĂŒcke und im Grundbuch eingetragen. Die lĂ€ngst fĂ€llige Sanierung und Modernisierung des Bestandes wird verstĂ€rkt und hĂ€lt noch bis heute an.

2003 - Die Wohnanlage in Gruna gehört zum Bestand der Genossenschaft.